Fakten über Studentinnen

Hier ein paar Fakten über Studentinnen in Deutschland:
· Studentinnen studieren häufiger sogenannte Massenfächer wie BWL, Jura usw.
· Sie verdienen nach dem Studium aufgrund ihrer Studienwahl, weniger als Männer
· Studentinnen sind häufiger mit Zugangsbeschränkungen konfrontiert
· Studentinnen verwenden mehr Zeit für ihr Studium als ihre männlichen Kommilitonen
· Studentinnen studieren schneller als ihre männlichen Mitstudenten
· Studentinnen absolvieren häufiger einen Auslandsaufenthalt als männliche Studenten
· Studentinnen erreichen öfter einen Abschluss als ihre männlichen Kommilitonen

Der Anteil der Studentinnen an den Hochschulen in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren leicht gestiegen. Er lag im Studienjahr 1997/1998 bei ca. 44 Prozent. Der Frauenanteil an der Uni Tübingen liegt derzeit sogar bei ca. 59 Prozent. Dort sind am meisten Frauen eingeschrieben im Fach Rechtswissenschaft, gefolgt von Medizin und Deutsch.

Dabei ist es gar nicht so lange her, dass Frauen überhaupt vollen Zugang zu allen Studienfächern erlangen können. Der Zugang zu den Unis im deutschen Sprachraum wurde für Frauen, mit Ausnahme der Schweiz, erst Anfang des 20. Jahrhunderts möglich. An der Universität Zürich war es aber bereits 1840 möglich, sich als Studentin zu immatrikulieren.

Die Verteilung der Geschlechter ist aber nach wie vor sehr abhängig vom Studienfach. In den technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen dominieren die Männer. Bei Jura und BWL ist das Verhältnis eher ausgeglichen. Die weiblichen Studenten dominieren dagegen eher in den geisteswissenschaftlichen Studienfächern, wie zB im Fach Grundschullehramt, Kulturwissenschaft und Medien und Kommunikationswissenschaften. Wenig gefragt bei Frauen ist hingegen Informatik oder Internet Computing.

Laut dem Studienbewertungsportal StudyCheck sind bei Studentinnen aktuell folgende Fächer am meisten gefragt: BWL, Germanistik, Medizin, Jura, Pädagogik, Anglistik, Biologie, WiWi, Psychologie und Mathematik.